Warmweiß mit etwa 2.700 Kelvin ist das klassische Wohnlicht — die Farbtemperatur der alten Glühlampe. Für Wohn-, Ess- und Schlafzimmer ist das in den meisten Fällen alles, was man braucht. Tunable White erweitert das auf einen Bereich, der von sehr warmen Tönen bis zu kaltem Tageslichtweiß reicht, und wird überall dort interessant, wo derselbe Raum unterschiedliche Aufgaben hat: kühles, konzentrationsförderndes Licht am Schreibtisch tagsüber, warmes Licht am Abend.
Verwandt und oft verwechselt ist Dim-to-Warm: Dabei wird das Licht beim Herunterdimmen automatisch wärmer und imitiert damit das Verhalten der Glühlampe. Das ist kein technischer Nebeneffekt, sondern ein bewusstes Feature — und für viele der eigentliche Grund, warum sich gedimmtes Licht gemütlich anfühlt statt nur dunkel.
Bleibt der Farbwiedergabeindex. CRI 80 ist bei Wohnraumleuchten der Standard und für die meisten Zwecke ausreichend. Wo Materialien zur Geltung kommen sollen — Holz, Stoffe, Kunst, Essen auf dem Tisch —, lohnt CRI 90 oder höher: Farben wirken damit satter und natürlicher. Die Angabe steht bei guten Herstellern im Datenblatt; fehlt sie, ist das selten ein gutes Zeichen.