Der erste Weg ist Bluetooth: Lampe kaufen, App öffnen, koppeln. Kein Zusatzgerät, kein Netzwerkkabel, keine Einrichtung. Die Grenzen sind allerdings klar gezogen — rund zehn Lampen pro Steuergerät, kein Zugriff, sobald man das Haus verlässt, und keine Anbindung an Apps von Drittanbietern. Für eine einzelne Lampe oder ein kleines Zimmer ist das trotzdem die richtige Wahl, weil es schlicht der geringste Aufwand ist.
Der zweite Weg sind WLAN-Lampen. Sie hängen direkt am Router, sind von überall erreichbar und lassen sich in Automationen einbinden — ohne Hub, ohne Kabel. Der Preis ist Netzlast: Jede Lampe ist ein eigener WLAN-Client, jede meldet sich beim Router an, und alle funken im 2,4-GHz-Band. Bei fünf Lampen merkt man davon nichts; bei zwanzig plus Steckdosen, Kameras und Sensoren steigt die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne Geräte träge reagieren oder abmelden.
Der dritte Weg ist Matter over Thread. Thread ist ein eigenes, stromsparendes Funknetz, in dem sich die Geräte gegenseitig verstärken — technisch also näher an Zigbee als an WLAN, ohne den Router zu belasten. Es braucht dafür einen Thread Border Router. Das klingt nach einem Hub, ist aber meist keiner, den man extra kaufen muss: Viele aktuelle smarte Lautsprecher und Displays bringen ihn bereits mit.