Drei Dinge machen den Unterschied zwischen einem Gerät, das man behält, und einem, das man abschaltet. Erstens die Dimmkurve: Sie muss unten wirklich fein auflösen. Ein Wecker, der bei niedriger Helligkeit in groben Stufen springt oder sichtbar flackert, weckt einen ruckartig — genau das Gegenteil des Zwecks. Gute Geräte starten in einer Helligkeit, die man kaum wahrnimmt, und steigern sie kontinuierlich.
Zweitens die Lichtfarbe. Ein warmes, rötliches Licht am Anfang, das mit steigender Helligkeit kühler wird, bildet den echten Sonnenaufgang nach und wirkt angenehmer als kaltweißes Licht von Beginn an. Drittens der Ton: Er sollte sanft einsetzen und ebenfalls ansteigen — als Rückversicherung, falls das Licht nicht reicht, nicht als Schock.
Und noch ein praktischer Punkt, der oft entscheidet: Für sehr feste Schläfer und für dunkle Schlafzimmer mit Verdunklung reicht Licht allein häufig nicht. Dann braucht es den Ton — oder eine Kombination aus beidem. Wer bereits smarte Lampen im Schlafzimmer hat, kann den Effekt übrigens ohne neues Gerät testen: Viele Systeme bieten eine Sonnenaufgangs-Routine, die die vorhandene Lampe langsam hochdimmt.