Die erste Klasse sind Sets aus Sender und Empfänger, meist auf 433 MHz. Der Empfänger kommt in die Leitung oder zwischen Steckdose und Gerät, der Sender klebt an die Wand. Das funktioniert, ist billig und braucht keinen Hub — aber es ist kein Smart Home: keine App, keine Automation, keine Sprachsteuerung und keine Rückmeldung über den Schaltzustand. Für einen einzelnen Zweck wie die Stehlampe im Schlafzimmer völlig in Ordnung, als Basis für mehr eine Sackgasse.
Die zweite Klasse sind Zigbee-Taster, etwa von Aqara oder Sonoff. Sie setzen einen Hub beziehungsweise ein Gateway voraus, spielen dafür aber vollwertig mit: Sie lösen Szenen aus, steuern Gruppen, unterscheiden Einfach-, Doppel- und Langdruck und lassen sich frei belegen — auch für Dinge, die mit Licht nichts zu tun haben, etwa Rollladen, Musik oder eine Gute-Nacht-Szene.
Die dritte Klasse sind batterielose Schalter nach dem Friends-of-Hue-Standard. Sie koppeln direkt an die Hue Bridge und erscheinen anschließend auch in HomeKit, können dort also nicht nur Hue-Lampen, sondern auch andere Geräte auslösen. Vor dem Kauf lohnt deshalb eine einzige Frage: Soll der Schalter nur eine Lampe schalten — oder Teil des Systems werden?