Bei Tierhaaren ist nicht die Saugkraft der Engpass, sondern die Bürstenrolle. Lange Haare wickeln sich um die Walze, verfilzen dort zu einem festen Kranz und bremsen sie aus — die Leistung fällt, obwohl der Motor unverändert läuft. Wer das aus dem Alltag kennt, weiß, dass man dann alle paar Wochen mit der Schere unter dem Gerät sitzt.
Genau dagegen wurden Anti-Verwicklungs-Bürsten entwickelt. Sie arbeiten mit V-förmig angeordneten Borsten, die Haare zur Seite und direkt in den Saugkanal leiten, oder mit einer integrierten Kammleiste, die aufgewickelte Haare beim Drehen wieder heraustrennt. Das ist kein Marketing-Detail, sondern bei einem Haushalt mit Hund oder Langhaarkatze das wichtigste Kaufkriterium überhaupt — es entscheidet, wie oft man das Gerät zerlegen muss.
Der zweite, oft übersehene Punkt ist die Ausblasluft. Ein Sauger nimmt Haare, Hautschuppen und Allergene auf und bläst die Luft anschließend wieder in den Raum. Ist das Filtersystem undicht oder minderwertig, verteilt er die feinen Allergene genau dort, wo man sie loswerden wollte. Für Allergikerhaushalte ist ein mehrstufiges System mit HEPA-Filter deshalb Pflicht — und ebenso wichtig ist, dass der Filter waschbar oder nachkaufbar ist, denn ein zugesetzter Filter macht die beste Filterklasse wirkungslos.