Innen-Bewegungsmelder schalten das Licht in Flur, Keller, Treppenhaus oder Abstellraum automatisch – praktisch, wenn die Hände voll sind, und stromsparend, weil das Licht von allein wieder ausgeht. Anders als Außenmelder brauchen sie keinen besonderen Wetterschutz (IP20 genügt), dafür zählt die Montageart: an der Decke (oft 360°) oder in der Wand als Unterputz- bzw. Aufputz-Melder.
Wir prüfen die Geräte nicht selbst, sondern verdichten Herstellerangaben, Fachmedien-Einordnungen und verifizierte Käufer-Bewertungen. Da Innenmelder ebenfalls mit 230 V arbeiten, sollte die Verdrahtung – besonders Unterputz – von einer Elektrofachkraft erfolgen.
Unsere Kernposition aus der Quellenauswertung: Drinnen zählen die richtige Montage, Haustier-Immunität und der Funkstandard mehr als die Wattzahl. PIR-Melder erkennen Querbewegung am besten und funktionieren nicht durch Glas — eine Glastür „blendet" sie also. Gegen Fehlalarme durch Hund oder Katze hilft ein tierimmuner Melder plus kluge Platzierung; im Verbund mit Licht oder Alarm entsteht der eigentliche Nutzen. Eine IP-Schutzklasse brauchst du innen nicht.
Wie wir auswählen und gewichten, steht in unserer Methodik.
Verständlich erklärtDatenblatt ohne Fachchinesisch
Was die wichtigsten Angaben wirklich bedeuten – in einem Satz.
- Decke vs. Unterputz
- Deckenmelder erfassen meist 360° rundum und eignen sich für Räume und Flure. Unterputz-Melder ersetzen einen vorhandenen Wandschalter und erfassen den Raum von der Wand aus (meist 120–180°).
- 360°-Erfassung
- An der Decke montiert deckt ein 360°-Melder den gesamten Raum rundum ab – ideal für Flure, Keller und quadratische Räume, in denen Bewegung aus allen Richtungen kommen kann.
- Zwischenstecker
- Ein Stecker-Melder kommt zwischen Steckdose und Lampe und schaltet ohne jede Verkabelung. Praktisch für Steh- oder Tischlampen, aber auf die maximale Anschlussleistung achten.
- Nachlaufzeit
- Bestimmt, wie lange das Licht nach der letzten Bewegung anbleibt. In Fluren reichen oft wenige Sekunden, im Wohnraum sind längere Zeiten angenehmer.
KlartextKlartext: Innen zählt Haustier-Immunität und Funkstandard
Was Innen-Bewegungsmelder gut macht.
›Ohne Tierimmunität löst die Katze den Alarm aus.
Einstellbare Empfindlichkeit/Höhe vermeidet die häufigste Fehlalarmquelle.
Grundlage: Herstellerangaben
›Zigbee schlägt WLAN bei Akkulaufzeit.
Funksensoren mit Mesh halten länger und reagieren zuverlässig im Verbund.
Grundlage: Funkstandards
›Ecke statt Wandmitte erfasst den Raum besser.
Übereck montiert deckt der PIR-Fächer den Durchgang optimal ab.
Grundlage: Montagepraxis
Unabhängige Einordnung der Redaktion auf Basis der unten gelisteten Quellen. Keine bezahlte Platzierung.