Bevor man zum größeren Modell greift, lohnt der Blick auf die Aufstellung. Ein Echo, der in einer Ecke oder dicht an der Wand steht, klingt spürbar bassiger, weil die Rückwand den Tiefton verstärkt — frei stehend wird er klarer, aber schlanker. Wer den Lautsprecher ins Regal zwischen Bücher stellt, dämpft ihn; auf einer harten, freien Fläche wirkt er offener. Ein paar Zentimeter Verschiebung bringen oft mehr als hundert Euro Aufpreis.
Grenzen bleiben trotzdem: Aus einem einzelnen Gehäuse entsteht keine echte Stereobasis. Ein Echo füllt einen Raum mit Musik, ersetzt aber keine Stereoanlage mit zwei getrennt aufgestellten Lautsprechern — auch nicht das Spitzenmodell. Wer wirklich Musik hören will, statt Musik nebenbei laufen zu lassen, sollte das wissen, bevor er das teuerste Modell kauft.
Und genau daraus folgt der praktischste Spartipp dieser Kategorie: Wer bereits eine Stereoanlage oder Aktivboxen besitzt, koppelt einfach den günstigsten Echo per Klinkenkabel oder Bluetooth daran. Alexa liefert dann die Steuerung, die vorhandene Anlage den Klang — das schlägt fast jeden eingebauten Lautsprecher und kostet einen Bruchteil. Vor dem Kauf lohnt deshalb der Blick, ob das gewünschte Modell überhaupt einen Audioausgang hat.