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Smarter Lautsprecher mit Sprachassistent und Smartphone

Smarte IR-Fernbedienungen im Vergleich: alte Geräte per App & Sprache

Infrarot-Hubs nach Reichweite, Code-Datenbank, Zusatzfunktionen und Ökosystem.

  • Synthese aus 3 Quellen-Schichten
  • Herstellerdaten · Fachmedien · Bewertungen
  • Redaktion: Bastian Saupe
BS

Recherche & Synthese: Bastian Saupe · neutral aufbereitet nach unserer Methodik · Stand 13. Juli 2026

Kurz & knapp

Kurz gesagt: Ein smarter IR-Hub lernt die Infrarot-Signale vorhandener Fernbedienungen und steuert TV, Klimaanlage, Stereo oder Ventilator dann per App und Sprache. Für die meisten ist der SwitchBot Hub 2 die erste Wahl – er misst zusätzlich Temperatur und dient als Matter-Bridge; der meistverkaufte Hub Mini ist der günstigere Klassiker. Wichtig: gerade Sichtlinie zum Gerät nötig.

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Premium
SwitchBot Hub 2 (IR-Hub, Thermo-/Hygrometer, Matter)

SwitchBot Hub 2 (IR-Hub, Thermo-/Hygrometer, Matter)

4.5 ★ (11331)

SwitchBot Hub 2 — Sensor + Matter.

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Klassiker
SwitchBot Hub Mini (IR-Fernbedienung)

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4.3 ★ (55250)

Hub Mini — 55.000+ Bew.

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Yueyang Smart WiFi Universal-IR-Fernbedienung

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Yueyang — ~17 €.

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Ein smarter IR-Hub (Infrarot-Hub) macht alte Geräte mit klassischer Fernbedienung smart: Er lernt deren Infrarot-Signale und sendet sie auf Befehl selbst aus. So lassen sich Fernseher, Klimaanlage, Stereoanlage, Ventilator oder Set-Top-Box per App, per Sprachbefehl (Alexa, Google) oder per Zeitplan steuern – ganz ohne die Geräte auszutauschen. Praktisch sind Automationen wie „schalte abends den Verstärker ein" oder „starte die Klimaanlage, bevor ich heimkomme".

Wir prüfen die Geräte nicht selbst, sondern verdichten Herstellerangaben und verifizierte Käufer-Bewertungen. Wichtig sind die Reichweite und Abstrahlung des IR-Senders, die Code-Datenbank (wie viele Geräte erkannt werden), Zusatzfunktionen (Sensoren, RF/Funk, Matter-Bridge) und die App. Ehrliche Einordnung: Infrarot funktioniert nur auf Sichtlinie – der Hub muss das zu steuernde Gerät „sehen", da das Signal nicht um Ecken geht. Für mehrere Räume braucht es entsprechend mehrere Hubs.

Unsere Kernposition aus der Quellenauswertung: Ein IR-Hub ist die günstigste Brücke, um „dumme" Infrarot-Geräte (Klimaanlage, TV, Stereoanlage, alte Ventilatoren) in Alexa, Google oder Apple Home zu holen — ganz ohne sie zu ersetzen. Die entscheidende physikalische Grenze ist die Sichtlinie: Infrarot geht nicht um Ecken und nicht durch Wände, der Hub muss das Gerät „sehen". Wer das einplant (zentrale Platzierung, pro Raum ein Hub), bekommt für wenig Geld viel Komfort.

Wie wir auswählen und gewichten, steht in unserer Methodik.

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Alle Modelle auf einen Blick

Erst der schnelle Überblick, danach jedes Modell ausführlich. Tipp: Auf dem Handy lässt sich die Tabelle seitlich scrollen.

MerkmalHub 2Hub 24.5 ★ (11331)AnsehenHub MiniHub Mini4.3 ★ (55250)AnsehenTapo H110Tapo H1104.4 ★ (671)AnsehenRM4 MiniRM4 Mini4.0 ★ (5983)AnsehenRM4 ProRM4 Pro3.8 ★ (2978)AnsehenYueyangYueyang4.2 ★ (293)Ansehen
FunktypIRIRIRIRIR + HFIR
Sensor/ExtraThermo/MatterNeinTapo-SystemNeinFunk 433 MHzNein
SpracheJaJaJaJaJaJa
Preis (Prüfdatum)63,98 €35,00 €24,99 €32,99 €49,99 €16,99 €
Bewertung4,5 (11.331)4,3 (55.250)4,4 (671)4,0 (5.983)3,8 (2.978)4,2 (293)
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Ich will den vielseitigen Premium-Hub"

SwitchBot Hub 2 (IR-Hub, Thermo-/Hygrometer, Matter) SwitchBot Hub 2, mit Sensor & Matter.

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SwitchBot Hub Mini (IR-Fernbedienung) SwitchBot Hub Mini, 55.000+ Bew.

Ich nutze das TP-Link-Tapo-System"

TP-Link Tapo H110 IR-Fernbedienung (18 Gerätetypen) Tapo H110 IR-Fernbedienung.

Ich will auch Funk (RF/433 MHz) steuern"

Broadlink RM4 Pro (IR und HF/433 MHz Universal-Hub) Broadlink RM4 Pro (IR + HF).

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Yueyang Smart WiFi Universal-IR-Fernbedienung Yueyang WiFi IR, ~17 €.

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Vom Einstieg zum Upgrade

Wie viel bringt der Schritt in die nächste Preisklasse? Die Leiter zeigt je Stufe, was du dazugewinnst – vom günstigen Einstieg bis zum Komfort-Upgrade.

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Yueyang Smart WiFi Universal-IR-Fernbedienung

Yueyang

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4.2 ★ (293 Bewertungen im Handel)

Einstiegsklasse

unter 100 € · Tagespreis beim Händler

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  • Sehr günstig
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Broadlink RM4 Mini (universelle IR-Fernbedienung)

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4.0 ★ (5.983 Bewertungen im Handel)

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Broadlink-Klassiker

  • Weit verbreitet
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Upgradeeine Klasse höher ↑

Mehr Komfort

SwitchBot Hub 2 (IR-Hub, Thermo-/Hygrometer, Matter)

SwitchBot

SwitchBot Hub 2 (IR-Hub, Thermo-/Hygrometer, Matter)

4.5 ★ (11.331 Bewertungen im Handel)

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Top-Empfehlung

  • Starker IR-Sender
  • Thermo-/Hygrometer + Display
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6 Modelle im Detail

Sortiert nach Einsatzzweck statt nach Note – jedes Modell mit ehrlicher Einordnung, für wen es sich eignet und für wen eher nicht.

1Top-EmpfehlungSensor + Matter
SwitchBot Hub 2 (IR-Hub, Thermo-/Hygrometer, Matter)

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Preisklasse unter 100 € · Tagespreis beim Händler

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SwitchBot

SwitchBot Hub 2 (IR-Hub, Thermo-/Hygrometer, Matter)

4.5(11.331 Bewertungen im Handel)

Vielseitiger IR-Hub mit starkem Infrarot-Sender, integriertem Thermo-/Hygrometer und Display, der zugleich als Matter-Bridge für das SwitchBot-Ökosystem dient. Mit über 11.000 Bewertungen und Schnitt 4,5 der Allrounder.

Pro

  • Starker IR-Sender
  • Thermo-/Hygrometer + Display
  • Matter-Bridge
  • Schnitt 4,5 (11.000+)

Contra

  • Teurer
  • Nur auf Sichtlinie

Ideal, wenn

Wer IR-Steuerung, Raumklima-Messung und Matter in einem will.

Eher nicht, wenn

Wer nur eine günstige IR-Steuerung braucht.

2Preis-Tipp55.000+ Bewertungen
SwitchBot Hub Mini (IR-Fernbedienung)

Einstiegsklasse

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SwitchBot

SwitchBot Hub Mini (IR-Fernbedienung)

4.3(55.250 Bewertungen im Handel)

Kompakter IR-Hub, der die Signale vorhandener Fernbedienungen lernt und TV, Klima & Co. per App und Sprache steuert. Mit über 55.000 Bewertungen der meistverkaufte und bewährte Klassiker.

Pro

  • Sehr bewährt (55.000+)
  • App + Alexa/Google
  • Kompakt
  • Günstig

Contra

  • Kein Sensor/Display
  • Nur auf Sichtlinie

Ideal, wenn

Wer günstig und erprobt IR-Geräte smart machen will.

Eher nicht, wenn

Wer Sensoren oder Matter-Bridge braucht.

3Tapo-ÖkosystemTP-Link Tapo
TP-Link Tapo H110 IR-Fernbedienung (18 Gerätetypen)

Einstiegsklasse

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TP-Link

TP-Link Tapo H110 IR-Fernbedienung (18 Gerätetypen)

4.4(671 Bewertungen im Handel)

IR-Fernbedienung aus dem TP-Link-Tapo-System, die 18 Gerätetypen unterstützt und sich in die Tapo-App und -Automationen einbindet. Günstig und ideal für bestehende Tapo-Nutzer.

Pro

  • Tapo-Ökosystem
  • 18 Gerätetypen
  • Günstig
  • App + Automationen

Contra

  • Auf Tapo ausgerichtet
  • Nur auf Sichtlinie

Ideal, wenn

Wer bereits das TP-Link-Tapo-System nutzt.

Eher nicht, wenn

Wer eine eigenständige Lösung ohne Tapo-System will.

4Broadlink-KlassikerRM4 Mini
Broadlink RM4 Mini (universelle IR-Fernbedienung)

Einstiegsklasse

Preisklasse unter 100 € · Tagespreis beim Händler

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BroadLink

Broadlink RM4 Mini (universelle IR-Fernbedienung)

4.0(5.983 Bewertungen im Handel)

Universeller IR-Hub von Broadlink, der vorhandene Fernbedienungen lernt und per App sowie Sprache steuert. Weit verbreitet und auch in Bastler-Systeme (Home Assistant) einbindbar – mit durchschnittlichem Schnitt von 4,0.

Pro

  • Weit verbreitet
  • App + Sprache
  • In HA einbindbar
  • Günstig

Contra

  • Nur Schnitt 4,0
  • Nur auf Sichtlinie

Ideal, wenn

Wer einen verbreiteten, flexibel einbindbaren IR-Hub sucht.

Eher nicht, wenn

Wer maximale App-Stabilität erwartet.

5IR + FunkIR + HF
Broadlink RM4 Pro (IR und HF/433 MHz Universal-Hub)

Einstiegsklasse

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BroadLink

Broadlink RM4 Pro (IR und HF/433 MHz Universal-Hub)

3.8(2.978 Bewertungen im Handel)

IR-Hub, der zusätzlich Funksignale (HF/433 MHz) lernen und senden kann – etwa für Funksteckdosen, Rollos oder Garagentore. Vielseitig, aber mit nur durchschnittlichem Schnitt von 3,8, das nennen wir offen.

Pro

  • IR + HF (433 MHz)
  • Auch Funksteckdosen/Rollos
  • App + Sprache
  • Vielseitig

Contra

  • Nur Schnitt 3,8
  • Nur auf Sichtlinie (IR)

Ideal, wenn

Wer neben IR auch 433-MHz-Funkgeräte steuern will.

Eher nicht, wenn

Wer einen hohen Bewertungsschnitt erwartet.

6Günstigster~17 €
Yueyang Smart WiFi Universal-IR-Fernbedienung

Einstiegsklasse

Preisklasse unter 100 € · Tagespreis beim Händler

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Yueyang

Yueyang Smart WiFi Universal-IR-Fernbedienung

4.2(293 Bewertungen im Handel)

Günstiger WLAN-IR-Hub, der vorhandene Fernbedienungen lernt und Geräte per App und Sprache steuert. Der preiswerteste Einstieg, um IR-Geräte ins Smart Home zu holen.

Pro

  • Sehr günstig
  • WLAN + App + Sprache
  • Lernt Fernbedienungen
  • Kompakt

Contra

  • No-Name-Marke
  • Nur auf Sichtlinie

Ideal, wenn

Wer möglichst günstig IR-Steuerung ausprobieren will.

Eher nicht, wenn

Wer Sensoren, Matter oder Marken-Support braucht.

Verständlich erklärt

Datenblatt ohne Fachchinesisch

Was die wichtigsten Angaben wirklich bedeuten – in einem Satz.

IR lernen & senden
Der Hub lernt die Infrarot-Codes vorhandener Fernbedienungen – entweder aus einer Datenbank passend zum Gerätemodell oder durch „Anlernen" der Originalfernbedienung. Danach sendet er die Signale selbst aus und ersetzt so die Fernbedienung per App.
Sichtlinie (Line of Sight)
Infrarot funktioniert nur auf direkter Sichtlinie und im selben Raum – das Signal geht nicht um Ecken oder durch Wände. Der Hub muss frei zum zu steuernden Gerät stehen. Für mehrere Räume sind mehrere Hubs nötig.
Zusatzfunktionen
Manche Hubs können mehr: Der SwitchBot Hub 2 misst Temperatur und Luftfeuchte und dient als Matter-Bridge; der Broadlink RM4 Pro sendet zusätzlich Funksignale (HF/433 MHz) für Funksteckdosen oder Rollos. Tapo-Geräte binden sich ins TP-Link-System ein.
App, Sprache & Ökosystem
Alle Hubs werden per Hersteller-App eingerichtet und lassen sich über Alexa und Google steuern. Wer ein bestimmtes Ökosystem nutzt (SwitchBot, Tapo), sollte ein passendes Modell wählen, um alles in einer App zu führen.

Was ein IR-Hub smart macht

Viele Geräte im Haushalt werden noch per klassischer Infrarot-Fernbedienung bedient: Fernseher, AV-Receiver, Klimaanlagen, Standventilatoren, Set-Top-Boxen oder ältere Stereoanlagen. Ein smarter IR-Hub bündelt all diese Fernbedienungen in einer App. Er lernt die Infrarot-Codes – entweder automatisch aus einer Datenbank oder durch Anlernen der Originalfernbedienung – und sendet sie auf Befehl aus. So steuert man die Geräte per Smartphone, per Sprachbefehl über Alexa oder Google oder vollautomatisch per Zeitplan und Routine.

Der praktische Nutzen reicht von Bequemlichkeit bis Automation: Die Klimaanlage kann sich einschalten, bevor man heimkommt, der Verstärker geht abends mit dem Fernseher an, und der Ventilator startet, wenn ein Temperatursensor einen Schwellenwert überschreitet. Besonders die Klimaanlagen-Steuerung ist beliebt, weil viele Klimageräte sonst keinerlei App-Anbindung haben. Der SwitchBot Hub 2 geht noch weiter und dient dank integriertem Sensor und Matter-Bridge zugleich als kleine Smart-Home-Zentrale.

Die Grenzen von Infrarot

So nützlich IR-Hubs sind – die Physik setzt klare Grenzen. Infrarot ist Licht und funktioniert nur auf direkter Sichtlinie: Der Hub muss das zu steuernde Gerät „sehen" können, denn das Signal geht weder um Ecken noch durch Wände oder geschlossene Schranktüren. Steht der Fernseher in einer Nische oder der Receiver in einem geschlossenen Möbel, kommt das Signal nicht an. Beim Aufstellen sollte der Hub daher frei und mit Blick auf die Geräte platziert werden; manche Modelle haben einen besonders weiten Abstrahlwinkel, um mehrere Geräte im selben Raum zu erreichen.

Daraus folgt auch: Ein einzelner Hub deckt in der Regel nur einen Raum ab. Wer Geräte in Wohnzimmer und Schlafzimmer steuern will, braucht pro Raum einen Hub. Für Funkgeräte, die nicht per Infrarot, sondern per 433-MHz-Funk arbeiten – etwa manche Funksteckdosen, Rollos oder Garagentore – reicht ein reiner IR-Hub nicht; hier hilft ein kombinierter IR+HF-Hub wie der Broadlink RM4 Pro. Vor dem Kauf lohnt zudem ein Blick in die Gerätedatenbank des Herstellers, ob die eigenen Geräte unterstützt werden.

Was ein IR-Hub kann — und die Sichtlinie-Grenze

Der Hub lernt die Signale deiner vorhandenen Infrarot-Fernbedienungen und sendet sie auf App-/Sprachbefehl nach. Damit lassen sich Klimaanlage, Fernseher, AV-Receiver, Set-Top-Boxen und viele ältere Geräte einbinden, die selbst kein WLAN haben — ein sehr preiswerter Weg, Bestandsgeräte „smart" zu machen, statt sie zu ersetzen.

Die harte Grenze ist die Sichtlinie: Infrarot ist Licht, es geht nicht um Ecken und nicht durch geschlossene Schranktüren oder Wände. Der Hub muss freie Sicht auf das Zielgerät haben. Deshalb gehört er möglichst zentral und offen platziert — versteckt im Schrank funktioniert er nicht.

Daraus folgt direkt die Mehrraum-Realität: Geräte in verschiedenen Zimmern brauchen in der Regel je einen eigenen Hub, weil ein einzelner nicht durch Wände in den Nachbarraum strahlt. Das sollte man bei der Budgetplanung von Anfang an berücksichtigen.

Anlernen, Reichweite & Komfort

Das Einrichten ist meist unkompliziert: Über eine umfangreiche Codedatenbank (bei manchen Systemen über 80.000 hinterlegte Fernbedienungsmodelle) wird das Gerät oft automatisch erkannt; alternativ lernt der Hub einzelne Tasten direkt von der Originalfernbedienung an. So bekommt man auch exotische oder sehr alte Geräte eingebunden.

Reichweite realistisch einschätzen: Die IR-Signale reichen im Raum grob bis etwa 10–13 m, am besten bei direkter Ausrichtung auf die Gerätefront; schräg oder mit Hindernissen sinkt die Reichweite. Für ein normales Wohnzimmer reicht ein zentral platzierter Hub gut aus.

Komfort und Voraussetzungen: Viele Hubs binden sich über 2,4-GHz-WLAN ein und unterstützen Alexa, Google Home und teils Siri; manche kombinieren IR mit Temperatur-/Feuchtesensor oder zusätzlich RF. Damit werden Automationen möglich („Klima an, wenn über 26 °C"). Es gilt die zweijährige Gewährleistung über den Händler, bei Amazon zusätzlich das 30-tägige Rückgaberecht.

Betrieb & Kosten

Was kostet der Betrieb?

Hinweise zu IR-Hubs (modellabhängig).
PostenIntervall (ca.)Hinweis
GeräteinmaligAb ~17 €, Premium ~64 €
Pro RaumeinmaligJe Raum/Sichtlinie ein Hub
StromlaufendGering, USB-Versorgung

Verbindlich sind die Hersteller-Angaben zu Reichweite und Kompatibilität.

Entscheidungshilfe

SwitchBot vs. Broadlink

Welches Ökosystem?

SwitchBot

  • Sehr bewährt (Hub Mini 55.000+)
  • Hub 2 mit Sensor + Matter
  • Stabile App, großes Ökosystem

Broadlink

  • Weit verbreitet, günstig
  • RM4 Pro auch mit Funk (HF)
  • Schwächere Bewertungen

Unser Fazit: Für die meisten ist SwitchBot die sichere Wahl: Der Hub Mini ist mit über 55.000 Bewertungen extrem erprobt, der Hub 2 bietet zusätzlich Sensor und Matter-Bridge. Broadlink punktet mit niedrigem Preis und – beim RM4 Pro – zusätzlicher Funksteuerung (433 MHz), liegt bei den Bewertungen aber niedriger. Wer TP-Link nutzt, bleibt mit dem Tapo H110 im eigenen System.

Pflege & Langlebigkeit

Auswahl & Einrichtung

So machst du IR-Geräte smart.

  1. 1

    Sichtlinie sichern

    Hub frei mit Blick auf die Geräte aufstellen.

  2. 2

    Geräte anlernen

    Aus Datenbank wählen oder Fernbedienung anlernen.

  3. 3

    Sprache verknüpfen

    Mit Alexa/Google für Sprachbefehle koppeln.

  4. 4

    Routinen bauen

    Zeitpläne und Automationen einrichten.

Kaufberatung

Worauf du beim Kauf achten solltest

Sichtlinie bedenken

Hub frei zum Gerät; pro Raum ein Hub.

Extras

Sensor/Matter (Hub 2) oder Funk (RM4 Pro)?

Ökosystem

SwitchBot oder Tapo je nach Smart Home.

Gerätedatenbank

Unterstützung für eigene Geräte prüfen.

Aus Fehlern lernen

4 häufige Fehler beim Kauf – und was besser ist

  • Hub hinter Möbeln verstecken

    IR braucht freie Sichtlinie zum Gerät.

  • Einen Hub für mehrere Räume erwarten

    Pro Raum/Gerät mit Hindernis einen Hub einplanen.

  • Funkgeräte mit reinem IR-Hub steuern wollen

    Für 433-MHz-Funk einen IR+HF-Hub (RM4 Pro) nutzen.

Klartext

Klartext: Ein IR-Blaster macht Altgeräte smart – mit klaren Grenzen

Wo Universal-IR-Fernbedienungen glänzen und scheitern.

IR braucht Sichtverbindung im selben Raum.

Für Geräte im Schrank/Nebenraum brauchst du zusätzliche Blaster.

Grundlage: Funktionsprinzip Infrarot

Es gibt keine Rückmeldung – der Hub kennt den Gerätestatus nicht.

Status-Automationen sind fehleranfällig (Gerät schon aus = Befehl dreht es an).

Grundlage: Funktionsprinzip

Der Nutzen ist die Integration alter Technik in Routinen/Sprache.

Klima, TV, Stereo ohne WLAN per App/Alexa schalten – günstiges Upgrade.

Grundlage: Anwendungspraxis

Unabhängige Einordnung der Redaktion auf Basis der unten gelisteten Quellen. Keine bezahlte Platzierung.

Quellen & Belege

Worauf sich diese Empfehlung stützt

Wir bündeln unabhängige Fachmedien, Normen & Sicherheitsquellen, Fachmedien und verifizierte Käufer-Bewertungen. Wie wir die Schichten gewichten, steht in unserer Methodik.

Herangezogene Quellen (4)

  1. Tier 2HerstellerSwitchBot, TP-Link, BroadLink
    Produktangaben der Hersteller

    IR/HF, Sensoren und Ökosystem laut Herstellerangaben.

  2. Tier 3BewertungenAmazon.de
    Verifizierte Käufer-Bewertungen

    Durchschnittsnote und Anzahl je Modell, inkl. schwächerer Werte (Stand: Prüfdatum).

  3. Tier 2Fachmediumheise / homeandsmart
    IR-Hubs im Überblick

    Fachmedien-Einschätzungen zu smarten IR-Fernbedienungen.

  4. Tier 2HerstellerSwitchBot
    Matter-Bridge-Funktion

    Hinweise zur Matter-Anbindung des SwitchBot Hub 2.

Externe Links öffnen die jeweilige Anbieter-Website; es gelten deren Bedingungen. Tier 1 = unabhängige Fachmedien, Normen & amtliche Stellen · Tier 2 = Fachmedien & Hersteller-Technik · Tier 3 = verifizierte Käufer-Bewertungen.

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Häufige Fragen zu Smarte IR-Fernbedienungen (IR-Hubs)

Was macht ein smarter IR-Hub?+

Ein smarter IR-Hub (Infrarot-Hub) ersetzt die klassischen Fernbedienungen vorhandener Geräte durch App- und Sprachsteuerung. Er lernt die Infrarot-Signale – etwa von Fernseher, Klimaanlage, AV-Receiver, Ventilator oder Set-Top-Box – und sendet sie auf Befehl selbst aus. Dadurch lassen sich diese Geräte, die von Haus aus nicht smart sind, über die Hersteller-App, per Alexa oder Google sowie per Zeitplan und Automation steuern, ohne sie auszutauschen. Besonders beliebt ist die Steuerung von Klimaanlagen, die sonst oft keine App-Anbindung haben. Manche Hubs können mehr als nur Infrarot: Der SwitchBot Hub 2 misst zusätzlich Temperatur und Luftfeuchte und dient als Matter-Bridge, der Broadlink RM4 Pro sendet auch Funksignale auf 433 MHz für Funksteckdosen oder Rollos.

Welcher IR-Hub ist der beste?+

Für die meisten ist der SwitchBot Hub 2 die beste Wahl: Er hat einen starken Infrarot-Sender, misst zusätzlich Temperatur und Luftfeuchte, dient als Matter-Bridge und ist mit über 11.000 Bewertungen und Schnitt 4,5 sehr gut bewertet. Wer es günstiger und schlichter mag, greift zum SwitchBot Hub Mini – mit über 55.000 Bewertungen der meistverkaufte und bewährteste IR-Hub überhaupt. TP-Link-Nutzer bleiben mit dem Tapo H110 in ihrem System, wer auch Funkgeräte (433 MHz) steuern will, nimmt den Broadlink RM4 Pro, und für den günstigsten Einstieg gibt es den Yueyang für rund 17 Euro. Die beste Wahl hängt davon ab, ob Zusatzfunktionen wie Sensoren, Matter oder Funk gewünscht sind und welches Ökosystem man nutzt.

Warum braucht ein IR-Hub Sichtlinie zum Gerät?+

Infrarot ist im Grunde unsichtbares Licht, und wie jedes Licht breitet es sich geradlinig aus – es geht weder um Ecken noch durch Wände, Türen oder geschlossene Möbel. Der IR-Hub muss das zu steuernde Gerät daher direkt „sehen" können, damit das Signal ankommt. Steht der Fernseher in einer Nische oder der Receiver in einem geschlossenen Schrank, funktioniert die Steuerung nicht. Beim Aufstellen sollte der Hub deshalb frei und mit Blick auf die zu steuernden Geräte platziert werden, idealerweise zentral im Raum. Modelle mit weitem Abstrahlwinkel erreichen mehrere Geräte im selben Raum gleichzeitig. Diese physikalische Eigenschaft bedeutet auch, dass ein einzelner Hub praktisch nur einen Raum abdeckt – für Geräte in anderen Räumen ist jeweils ein eigener Hub nötig.

Kann ich meine Klimaanlage damit per App steuern?+

Ja, das ist einer der häufigsten und beliebtesten Anwendungsfälle. Viele Klimageräte – gerade ältere oder günstige Modelle – haben keinerlei eigene App-Anbindung und werden nur per Infrarot-Fernbedienung bedient. Ein IR-Hub lernt deren Signale und ermöglicht dann die Steuerung per Smartphone, Sprache und Zeitplan. So lässt sich die Klimaanlage etwa schon einschalten, bevor man nach Hause kommt, oder temperaturabhängig automatisch starten, wenn man den Hub mit einem Temperatursensor kombiniert. Die meisten Hubs haben spezielle Klimaanlagen-Profile, die nicht nur einzelne Tastendrücke, sondern den kompletten Zustand (Modus, Temperatur, Lüfterstufe) abbilden. Wichtig ist auch hier die Sichtlinie zwischen Hub und Klimagerät. Vor dem Kauf lohnt ein Blick in die Gerätedatenbank des Herstellers, ob das eigene Klimamodell unterstützt wird.

Brauche ich für jedes Zimmer einen eigenen Hub?+

In der Regel ja, sobald in einem weiteren Raum Geräte gesteuert werden sollen. Da Infrarot nur auf Sichtlinie funktioniert und nicht durch Wände dringt, deckt ein Hub praktisch nur den Raum ab, in dem er steht und freie Sicht auf die Geräte hat. Wer also den Fernseher im Wohnzimmer und die Klimaanlage im Schlafzimmer steuern möchte, benötigt zwei Hubs – einen pro Raum. Innerhalb eines Raums kann ein einzelner Hub dagegen mehrere Geräte gleichzeitig bedienen, solange alle in seinem Abstrahlbereich liegen. Das sollte man bei der Budgetplanung berücksichtigen: Für ein durchgängig steuerbares Zuhause mit IR-Geräten in mehreren Zimmern summieren sich die Kosten entsprechend. Eine Alternative für einzelne Geräte sind direkt smarte Neuanschaffungen mit eigener WLAN-Anbindung, die keinen IR-Hub benötigen.

Was ist der Unterschied zwischen einem IR-Hub und einem Zigbee-/Matter-Hub?+

Die Hubs lösen unterschiedliche Aufgaben. Ein IR-Hub steuert Geräte, die per Infrarot-Fernbedienung bedient werden – also klassische Unterhaltungselektronik und Klimageräte –, indem er deren Fernbedienungssignale nachbildet. Ein Zigbee- oder Matter-Hub dagegen ist die Funkzentrale für smarte Sensoren, Lampen, Schalter und Aktoren, die über die Funkstandards Zigbee oder Thread bzw. das Protokoll Matter kommunizieren. Beide ergänzen sich: Der IR-Hub holt vorhandene „dumme" Geräte ins Smart Home, der Zigbee-/Matter-Hub verbindet neue smarte Komponenten. Praktisch ist, dass manche Geräte beides können – der SwitchBot Hub 2 etwa ist sowohl IR-Hub als auch Matter-Bridge. Wer überwiegend alte IR-Geräte smart machen will, braucht einen IR-Hub; wer ein Funk-Sensornetz aufbaut, einen Zigbee- oder Matter-Hub.

Wie viele und welche Geräte kann ein IR-Hub anlernen?+

In der Regel beliebig viele Infrarot-gesteuerte Geräte in Sichtweite — Klimaanlagen, Fernseher, AV-Receiver, Set-Top-Boxen, Soundbars, ältere Ventilatoren und vieles mehr. Die Einrichtung läuft über eine große Codedatenbank (bei manchen Systemen über 80.000 hinterlegte Fernbedienungsmodelle), die das Gerät oft automatisch erkennt; alternativ lernt der Hub einzelne Tasten direkt von deiner Originalfernbedienung an. So lassen sich auch exotische oder sehr alte Geräte einbinden, solange sie überhaupt per Infrarot bedient werden.

Wie weit reicht das Infrarot-Signal eines Hubs?+

Grob bis etwa 10–13 Meter im Raum, am besten bei direkter Ausrichtung auf die Vorderseite des Geräts. Schräge Winkel, Hindernisse oder eine versteckte Platzierung verkürzen die Reichweite deutlich, denn Infrarot ist Licht und geht weder um Ecken noch durch Wände oder geschlossene Schranktüren. Für ein normales Wohnzimmer genügt ein zentral und frei platzierter Hub problemlos. Für Geräte in anderen Räumen brauchst du jeweils einen eigenen Hub, da ein einzelner nicht in den Nachbarraum strahlt.

BS

Über den Autor

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