Anders als bei Lampen oder Sensoren lässt sich beim Display nicht später wechseln: Es ist die Bedienoberfläche des Systems, an das es gebunden ist. Man wählt also nicht in erster Linie ein Gerät, sondern eine Welt — mit deren Sprachassistenz, deren App, deren Automationen und deren Kamerakompatibilität. Wer bereits Lautsprecher, Kameras und Routinen in einem Ökosystem hat, sollte beim Display nicht ausbrechen.
Die Stärken verteilen sich dabei erkennbar unterschiedlich. Das eine Lager punktet mit der größeren Auswahl an Smart-Home-Funktionen und der breiteren Geräteunterstützung, das andere mit dem klareren Bild, dem besseren Preis und dem konsequenteren Datenschutzansatz. Beide zeigen Kamerabilder, steuern Licht, stellen Timer und spielen Musik — der Unterschied liegt in den Details, nicht in der Grundfunktion.
Ein praktischer Hinweis zum Standort: Das Display gehört dorthin, wo man ohnehin steht — Küche, Flur, Arbeitsplatte. Als Bilderrahmen im Wohnzimmer ist es teuer, als Steuerzentrale an der Stelle, an der man sowieso die Hände voll hat, ist es sein Geld wert. Und wer es als Sprechstelle für die Türkamera nutzen will, sollte vor dem Kauf prüfen, ob die eigene Klingel im gewählten Ökosystem unterstützt wird — das ist der häufigste Enttäuschungspunkt.