Die einfachste Form der abofreien Speicherung ist eine microSD-Karte direkt in der Türklingel. Sie funktioniert, hat aber einen offensichtlichen Haken: Wird die Klingel abgerissen oder gestohlen, sind die Aufnahmen mit weg — ausgerechnet die, die den Täter zeigen. Für eine Klingel, die an der Außenwand hängt und für jeden erreichbar ist, ist das ein struktureller Fehler.
Der bessere Weg ist eine Basisstation im Haus. Die Klingel funkt ihre Aufnahmen dorthin, gespeichert wird zentral und im Inneren — außerhalb der Reichweite dessen, der vor der Tür steht. Das ist der eigentliche Sinn dieser Stationen, und es ist der Grund, warum sie bei den Systemen ohne Abo den Unterschied machen. Wer mag, sichert zusätzlich auf einen Netzwerkspeicher im Haus.
Steckt die Karte doch in der Klingel, hilft wenigstens eine verschraubte Halterung mit Sicherheitsschraube statt einer Magnethalterung — und eine Position, an die man nicht im Vorbeigehen herankommt. Das ersetzt die Basisstation nicht, macht das Abreißen aber deutlich mühsamer, und darum geht es im Zweifel.