Ein Wassermelder verbringt Jahre damit, nichts zu tun — und genau deshalb ist die Batterie das Bauteil, das im Ernstfall versagt. Die Bandbreite ist erheblich: Einfache Melder mit fest verbauter Langzeitzelle laufen rund ein Jahrzehnt wartungsfrei, während smarte Melder mit Funkanbindung eher bei etwa drei Jahren liegen, weil die Verbindung Energie kostet. Wer mehrere Sensoren verteilt, sollte das im Kalender vermerken, statt sich auf eine Warnung zu verlassen, die man hinter der Waschmaschine ohnehin nicht hört.
Der zweite Punkt ist der Alarmweg. Ein guter Melder tut beides: Er schlägt laut vor Ort Alarm — das ist entscheidend, wenn jemand zu Hause ist — und schickt zusätzlich eine Nachricht aufs Handy, was den Fall abdeckt, in dem niemand da ist. Ein Gerät, das nur piept, hilft im Urlaub nicht; eines, das nur eine Push-Meldung schickt, weckt nachts niemanden.
Und der dritte, oft übersehene Punkt: Was passiert eigentlich nach dem Alarm? Ein Melder meldet, mehr nicht — das Wasser läuft weiter. Wirklich schadensbegrenzend wird es erst, wenn der Melder ein motorisiertes Absperrventil auslöst, das die Zuleitung schließt. Diese Kombination ist der eigentliche Schutz; alles davor ist nur eine schnellere Benachrichtigung.