Ein Standalone-Melder kostet oft weniger als ein Restaurantbesuch — und schützt gegen einen Schaden, der im Schnitt vierstellig ausfällt. Er braucht keine Einrichtung, kein Konto und keine Internetverbindung, und er kann nicht aufhören zu funktionieren, weil ein Hersteller seinen Dienst einstellt. Für die klassischen Risikostellen — unter der Spüle, hinter der Waschmaschine, am Warmwasserspeicher — kann man ihn in fünf Minuten verteilen.
Dass er lediglich einen lauten Ton abgibt, ist dabei kein Konstruktionsfehler, sondern seine Aufgabe. In den allermeisten Fällen tritt Wasser aus, während jemand zu Hause ist — beim Waschgang, beim Spülen, beim Duschen. Für genau diesen Fall reicht ein Piepser vollkommen aus, und man kann sofort handeln, statt erst eine App zu öffnen.
Die Grenze ist ebenso klar: Wenn niemand da ist, hilft er nicht. Bei einer Wohnung, die man häufig länger verlässt, bei einem Ferienhaus, bei einer vermieteten Immobilie oder bei Räumen, die man selten betritt — Keller, Dachboden, Abstellraum —, ist ein vernetzter Melder mit Push-Nachricht die richtige Wahl. Alles andere ist Selbstbetrug.